11 Lebensweisheiten durch meine Krankheit
11 Lebensweisheiten durch meine Krankheit
25.05.2017 - 15:29

Meine zehn jahrelange Krankheit* hat mir unglaublich viel beigebracht und ich bin deshalb dankbar dafür, dass ich diese Krankheit haben durfte. Ohne das jahrelange Leiden wäre ich heute nicht der, der ich bin. Und ich bin froh, was aus mir geworden ist - auch wenn ich noch lange kein perfekter Mensch bin.

*Meine Krankheit war eine immer schlimmer werdende Neurodermitis. 

#1 Menschen lieben, wie sie sind

#1 Menschen lieben, wie sie sind

Es ist wichtig, jeden Menschen so zu akzeptieren wie er ist. Früher habe ich Menschen ziemlich schnell durch das Aussehen abgestempelt, egal wie die Person wirklich war. Durch meine Krankheit konnte ich jedoch feststellen, dass mein Aussehen immer "schlimmer" wurde. Hätte ich mich nun selbst als außenstehende Person gesehen, hätte ich mich selbst falsch abgestempelt. Das bringt einen dann schon sehr zum Nachdenken. Ich war kein unhygienischer Mensch oder so, dennoch war meine Haut in grausamer Kondition. Man muss Menschen akzeptieren und sogar lieben wie sie sind. Gerade Menschen die abstoßend wirken, brauchen (in den meisten Fällen) am meisten das Gefühl von Sicherheit bzw. Liebe.


2. Akzeptanz von Fehlern Anderer

2. Akzeptanz von Fehlern Anderer

In glühenden Krankheitsphasen (im wahrsten Sinne - die Haut fühlte sich manchmal an, als ob sie glühte) war ich depressiv und total am Ende. Man konnte mich normal bzw. freundlich ansprechen und ich habe grausam reagiert. Die Ursache liegt mehr im Stresspegel des Körpers, als am Charakter. Und so ist es oft in dieser Welt. Die Gehirnchemie, die Mangelzustände (Vitalstoffe / Vitamine / Mineralien) und auch Hormone regeln oft, wie wir uns verhalten. Klar spielt auch die eigene Entscheidung eine Rolle, doch liegt es nicht immer in unserer Hand, wie wir reagieren bzw. was wir tun und sagen. Es gilt zu verstehen, dass jeder Mensch Fehler macht - immer und immer wieder.


3. Dankbarkeit

3. Dankbarkeit

Wie dankbar ist man für seine Gesundheit, nachdem man Krebs hatte? Extrem dankbar! Wie dankbar ist man bevor man Krebs hat für seine Gesundheit? So gut wie gar nicht. Es ist wichtig für alles dankbar zu sein. Auch für das Negative. Im Grunde ist das leicht, wenn man denn versteht, was das Negative für positive Aspekte in dein Leben bringt. Wenn alles schief geht im Leben, dann sei dankbar für diese Erfahrungen, denn du kannst daraus lernen und es in Zukunft besser machen! Gerade Probleme machen einen Menschen zu einem besseren. Sei dankbar für alles was passiert - es hat alles seinen Sinn. Ich habe oft erst Jahre später verstanden, wieso bestimmte Dinge in der Vergangenheit so passiert sind.



4. Probleme nicht als Probleme sehen

4. Probleme nicht als Probleme sehen

Probleme helfen uns Menschen weiter zu kommen und zu lernen. Ohne Probleme würde es diese Webseite gar nicht geben, weil ich aus Problemen gelernt habe, wie ich eine (gute) Webseite mache. Abgesehen davon versuche ich mit der Seite, dass Menschen mit falschen Lebensgewohnheiten auf den richtigen Trichter kommen. Dabei habe ich die Probleme nie als mühsame Hürde gesehen. Es ist wichtig, dass man Probleme als Hilfestellung des Lebens sieht. Ein Problem hat immer etwas Negatives an sich - aber ein Problem will nur helfen, damit du schlauer und besser wirst in dem was du tust. Kein Mensch hat keine Probleme - akzeptiere deine und versuche diese zu genießen, statt sie zu verteufeln.


5. Reichtum als falsches Ziel

5. Reichtum als falsches Ziel

Mir ist klar, dass Reichtum und Geld Spaß machen können. Doch viel wichtiger ist es jeden Tag genießen zu können als wär es der Letzte. Ich kenne etliche Menschen, die mehr über ihre berufliche Laufbahn nachdenken, als über die wahren Essenzen des Lebens. Die berufliche Laufbahn ist ja auch kein falscher Weg, aber es wird in dieser Gesellschaft leider zu sehr priorisiert. Daher fehlt es oft auch an Liebe und wahrer zwischenmenschlicher Kommunikation. Gerade auch die neuen elektronischen Technologien sorgen für mehr Distanz zwischen den Menschen, obwohl wir ständig in Kontakt sind (via Facebook, Telefon, Whatsapp, SMS, Skype).


6. Kaufsucht

6. Kaufsucht

Ich kenne es selbst: Man kauft mehr ein, als man braucht. Jeder kennt das wahrscheinlich. Ich kann in einen Laden gehen, ohne wirklich etwas zu wollen. Trotzdem finde ich etwas, das ich kaufen kann bzw. will - wenn ich es denn sehe. Oft liegen diese Sachen dann nach einmaliger - kurzer - Benutzung ungenutzt bei mir rum. Einkaufen kann Glücksgefühle auslösen. Oft braucht man diese aber nur, weil man tiefe innere "Unglücklichkeit" aufpeppen will. Man kann besser glücklich machende Smoothies zu sich nehmen, als stumpfe Konsumartikel zu kaufen.


7. Prestige

7. Prestige

Die ganze Gesellschaft ist leider zu stark prestige-bedürftig. Man will immer besser sein als der Andere, indem man bessere Autos, ein besseres Handy, ein höheres Gehalt hat. Das ist eine total fehlgeleitete Entwicklung, die in den Köpfen der Menschen stattfindet. Man sollte sich einfach so wohl fühlen können mit dem was man hat und aufhören sich immer an andere zu messen. Gerade Menschen, die ein starkes Prestige-Bedürfnis haben, sind Leute mit wenig Selbstbewusstsein - vielleicht nach außen hin nicht, aber im inneren.



8. Spaß als wichtigster zwischenmenschlicher Faktor

8. Spaß als wichtigster zwischenmenschlicher Faktor

Natürlich ist Liebe wichtig im zwischenmenschlichen Bereich. Aber gerade Spaß ist es, was Liebe erzeugt. Verbreite Spaß in der Welt, damit die Welt bunter wird. Oft muss man das "Lustigsein" erst einmal wieder erlernen, wenn man jahrelang in einem zu seriösen Umfeld Tag für Tag gelebt hat. Aber es lohnt sich - für dich und deine Mitmenschen. Versuche der Sonnenstrahl für deine Mitmenschen zu sein, indem du jeden Tag positiv startest und alle nett begegnest. Auch von negativen Ereignissen sollte man sich möglichst nicht runter ziehen lassen. Die Menschen werden dich lieben, wenn du immer munter bist.


9. Zeit wichtiger als Geld

9. Zeit wichtiger als Geld

Zeit ist Geld - sagt der Volksmund. Aber was bringt dir dein Leben, wenn du viel Hab und Gut hast - aber nie Zeit um es zu nutzen? Denke intensiv darüber nach. Viele Menschen verpassen das halbe Leben, weil sie falsche Prioritäten setzen und bereuen das später. Zum Beispiel gibt es etliche Eltern, die ihre Kinder gar nicht richtig aufwachsen sehen. Klar ist das Kind dann vielleicht finanziell besser abgesichert oder hat ein schöneres Zuhause, aber dennoch sollte man sich überlegen, was einem wichtiger ist. Wichtig ist es auch sich Zeit für seine Mitmenschen zu nehmen. Eine unmögliche Aussage ist "Ich habe keine Zeit dafür!". Im Grunde heißt es eher "Das ist mir nicht wichtig genug, ich nehme mir keine Zeit dafür".


10. Natur als wichtigster Schatz der Menschen

10. Natur als wichtigster Schatz der Menschen

Diese Einsicht ist wohl die, die mich am stärksten inspiriert. Wir Menschen kommen aus der Natur und wir gehören auch dort hin. Dennoch vergewaltigen wir unsere Natur, als wäre sie unser Sklave. Wir müssen jedoch einsehen, dass wir am eigenen Ast sägen mit unserer Wirtschaft. Jeden Cent auf Kosten der Umwelt sparen. Jeden Cent auf Kosten der Tiere sparen (Massentierhaltung). Raubbau der (Regen-)Wälder, Raubbau der Berge für Rohstoffe. Aufrechterhaltung von alten Strukturen aus wirtschaftlichem Interesse. Wenn Menschen begreifen würden, wie sie ihre eigene Existenz Stück für Stück auslöschen, würden die Menschen vielleicht anders handeln. Aber es gibt leider auch Menschen mit einer "mir doch egal"-Einstellung. Statt Hanf-Papier zu erstellen werden weiterhin Bäume gefällt. Die Prioritäten der Menschheit bzw. der Firmen muss gewaltig verschoben werden, um eine Aufrechterhaltung der Menschheit zu gewährleisten.


11. Loslassen von negativen Dingen

11. Loslassen von negativen Dingen

Es ist wichtig, dass man sich nicht festkrallt an Dingen, die einen Tag für Tag stören. Wenn man Dinge nicht ändern kann, muss man diese loslassen. Im Leben geht es darum Dinge auszuprobieren und zu lernen. Hörst du auf zu lernen, hörst du auf zu leben. Das Leben ist ein ständiger Prozess des Lernens. Wenn das Alte keinen Spaß mehr macht, dann lass das Alte los und lasse Neues zu. Nichts ist gesundheitsschädlicher als das Festhalten an Negativität. Manchmal kann das Loslassen sehr schmerzhaft sein und auch nicht wirklich der eigene Wille sein - dennoch ist es oft ein notwendiger Schritt. Loslassen bedeutet nicht, dass keine Wiederkehr stattfindet. Manchmal braucht man einfach Abstand zu einer Sache, um ein freudiges Wiedersehen zu ermöglichen.



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